Mit zwei deutlichen 8:2-Erfolgen daheim gegen den bis dato Drittplatzierten SC Germania Stromberg und beim Tabellenvorletzten SV GW Westkirchen III hat das erste Tischtennis-Quartett seine Titelambitionen unterstrichen und sich mit vier Punkten Vorsprung die Herbstmeisterschaft gesichert.
Beflügelt von einer 2:0-Führung im Doppelspiel und einem ebenso deutlichen Dreisatzsieg Robert Steinkes gab die Eintracht gegen in der Folge zusehends frustrierte Stromberger Gäste den Ton an. Drei gewonnene Partien im Entscheidungssatz, darunter Gaston Kruses Duelle am unteren Paarkreuz und Robert Steinke im hochklassigen Duell der Spitzenspieler, halfen dabei spielentscheidend mit. Während auch Ersatzmann Jochen Sieber ohne Satzverlust aufschlug, musste Sebastian Heuwagen der Spielstärke des Sportclubs gleich zweimal Tribut zollen. Eine Kopie hierzu war das Duell bei der dritten Mannschaft der Grün-Weißen in Westkirchen. Einziger Unterschied war der Einsatz Jörg Grewes, der sich weder im Zusammenspiel mit Gaston Kruse noch in seinen Einzeln eine Blöße gab. Robert Steinke ließ sich auch in letzten Partie der Hinrunde nicht düpieren und krönte diese mit einer herausragenden Bilanz von 20:0-Siegen. Hut ab.
8:2 hieß es ebenso in der Nachholpartie der Reserve beim TuS Westfalia Vorhelm. Doch auch hier täuschte das Ergebnis über den wahren Spielverlauf hinweg, in welchem allein zehn Durchgänge erst in der Verlängerung entschieden wurden. Gleich achtmal hatte die Eintracht die Nase vorn, die in den Doppeln keinen Satz hergab und mit Jörg Grewe einen starken Trumpf am oberen Paarkreuz besaß. Jochen Sieber, Sergej Menzetov und Dieter Kwirant mit einem Doppelpack holten die restlichen Zähler, mit denen das Team seine Spitzenposition zur Halbzeit der Serie auf zwölf Punkte ausbaute.
Wie schon in der Vorwoche gegen den TTC Oelde III trennte sich die dritte Mannschaft auch von der Zweitvertretung des TTC 5:5-Unentschieden und bewies dabei große Moral. Denn das Team lag bereits 0:5 zurück, ehe Frank Drewer der erste Punkt in fünf Sätzen gelang. Eine Initialzündung für das Team, das sich fortan berauschte und durch Markus Giersich gegen die Nummer eins der Gäste, Uwe Förster nach einem 0:2-Satzrückstand und Norbert Hilger in drei makellosen Durchgängen herankam. Den Deckel zum umjubelten Remis und zwei weiteren Zählern machte Frank Drewer drauf, mit welchen die Equipe den Jahreswechsel auf Rang fünf verbringt. Wer hätte das gedacht?
