Zur Halbzeit voll im Soll

Zur Halbzeit der Saison 2025/2026 liegen die Tischtennisteams der Dolberger Eintracht voll im Soll. Das in die 2. Bezirksliga (3) aufgestiegene erste Quartett ragt hierbei heraus und liegt mit 23:13-Punkten überraschend auf Rang zwei hinter Mitaufsteiger Fortuna Walstedde.

In einem packenden Hinrunden-Finale ließ das Team noch einmal seine Muskeln spielen und bezwang die hoch gehandelte Reserve der SG Telgte mit 6:4. Nach einem 2:0-Blitzstart im Doppelspiel punktete das obere Paarkreuz ebenso doppelt, ehe Sebastian Heuwagen in vier umkämpften Durchgängen erstmals unterlag. Während Ersatzmann Jochen Sieber den alten Abstand umgehend wiederherstellte, musste Robert Steinke im Duell der Spitzenspieler bis an seine Grenzen und holte per 11:9 im Entscheidungssatz frühzeitig den sechsten Punkt. Die restlichen drei Partien gingen an die Gäste, die im Klassement nunmehr einen Zähler hinter der Eintracht platziert sind.

Die Reserve hatte es als Neuling in der 1. Bezirksklasse (4) ungleich schwerer und blickt nach Abschluss der Hinrunde auf eine Bilanz von 13:23-Punkten. Drei Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber, zuletzt ein 2:8 beim Spitzenreiter TTC Oelde und ein 3:7 im Nachholspiel bei der Warendorfer SU IV. Während Axel Rolf in Oelde mit zwei Erfolgen glänzte, war es Sergej Menzetov mit einem Doppelpack in Warendorf. Dort gesellte sich noch ein schnörkelloser Dreisatzsieg von Jochen Sieber und Axel Rolf hinzu. Damit steht die Mannschaft auf Rang neun in einer dicht gestaffelten unteren Tabellenhälfte, mit Blick auf den Klassenerhalt nicht chancenlos bei sechs Heimpartien in der Rückrunde.

Die „Dritte“ steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal und liegt dank eines energischen Zwischenspurts nach erneut verschlafenem Saisonstart mit 21:15-Punkten auf dem vierten Rang in der 2. Bezirksklasse (5). Das Punktepolster sollte für einen sicheren Klassenverbleib reichen. Zuletzt trennt man sich daheim 5:5-Unentschieden vom TTC Oelde III. Glanzstück war einmal mehr der Doppelerfolg von Markus Giersich und Dominik Jablinski, in den Einzeln holten die beiden zudem drei weitere Siege. Norbert Hilger musste gleich zweimal in die Verlängerung des Entscheidungssatzes, gewann zumindest in einem den verdienten fünften Punkt.

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